Ein junger Uhu auf der Birk!

Es ist eine große Freude! Auf der Geltinger Birk gibt es einen Uhu. Das ist nicht ganz neu, aber jetzt war der Tag gekommen, an dem der Uhu-Junior offiziell registriert wurde.

Das bedeutete: Er bekam einen Ring aus Aluminium um sein Bein mit einer Nummer, die nun in der offiziellen Vogelwarte, die auf Helgoland ihren Sitz hat, in den Akten geführt wird.

Der Ring wird mit einer Zange vorsichtig zusamemngebogen.

Allerdings spielt diese Beringung im Alltag keine Rolle, weder für den Uhu noch für die Menschen. Deshalb ist er auch nicht farbig wie die Ringe einiger anderer Vogelarten, denn der Uhu ist nun mal ein Nachttier und da würde man die Farbe sowieso nicht erkennen. Lediglich wenn der traurige Fall eintreten würde, dass man ihn tot finden würde, könnte man über den Zahlencode auf seinem Ring in der Vogelwarte zurückverfolgen , woher er kommt und wie alt er geworden ist.

Unser kleiner Uhu war allerdings gar nicht mehr so klein, und kam uns aus dem Nest schon entgegen. Er flatterte gleich auf den Waldboden, als wir die Leiter anstellten. Aber er ließ sich leicht greifen und wirkte auch nicht besonders besorgt.

…eingefangen…

Keine Sorge, auch wenn der kräftige Hakenschnabel und die Krallen, mit denen er ja nun lernen wird, seine Beute zu „erdolchen“ oder exakter gesagt: zu erlegen, in diesem jungen Alter schon imposant aussehen, verletzte er niemanden damit. Dennoch gab er laut und deutlich seine Warnlaute ab. Die macht er mit dem Schnabel und sie klingen wie ein lautes Klacken.

Ich bin hier der Größte!

Nach der Beringung setzten wir ihn auf den Boden, wo er sich geradezu als „Shootingstar“ präsentierte. Als Drohgebärde spannte er seine Flügel auf, er zeigte aber keine Fluchtreaktion. Na dann wünschen wir ihm ein erfreuliches Weiterleben!

 

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