FÖJ-Berichte

Die letzte 2 Wochen waren wir größtenteil an der Mühle Charlotte beschäftigt. Dort mussten wir die Bäume um die Mühle Charlotte fällen, den wegen der Wiedervernässung musste das Grundstück durch einen Erdwall gesichtert werden.  Problem war, das wegen dem Naturschutzgesetz Fällarbeiten in Schleswig- Holstein nur bis 15. März erlaubt sind. Für mich somit auch die letzte große Fällaktion, weil erst ab dem 1.9. wieder Fällen erlaubt ist. Also standen wir etwas unter Zeitdruck.

Dienstag ging es, nachdem man wie immer noch einige Kleinigkeiten zu regeln hatten, mit den Vorbereitsarbeiten an der Mühle los, d.h. der Zaun abbauen, einen  Weg für die gefällten Bäume freischneiden und noch einen Müll entfernen. So konnten wir am Mittwoch direkt morgens los legen. Und haben nahezu das ganze Grundstück von Bäumen befreit. Das hat sich auch bis 19 Uhr hingezogen so das ich am Abend ziemlich fertig war und ich nach der Arbeit einfach nur noch Pennen gegangen bin. Abe es ist immer schön wenn man am Abend sieht was man geschafft hat. Danach die Tage waren wir mit vielen Kleinigkeiten beschäftigt, so das wir an der Mühle Charlotte nur langsam voran kamen.

Am letzten Mittwoch hab ich mir dann freigenommen. Bin trotzdem ziemlich früh aufgestanden und hab mich mit Michael und Gerhard (NABU Referenten der Birk) auf Birka Nack getroffen um mir den Frühjahrszug der Vögel mal anzuschauen. Ein wahnsinns Ereignis wenn an einem Tag knapp 30.000 Vögel über einen Hinweg fliegen (Hier die genau Daten).

Die letzte beide Tage der Woche waren wir wieder an der Mühle Charlotte beschäftigt. Dort haben wir das Buschwerk von gefällten Bäumen geschreddert und abgefahren. Leider hielt der Schredder nicht immer was er versprach und es war teilweise ziemlich nervig. Jetzt musste nur noch das Holz abgeholt werden.

Nächste Woche kommen dann schon die Bewerber fürs nächste Jahr. Bin mal gespannt was mich erwartet….

Vorletzte Woche haben wir angefangen im Os in Süderbrarup freizulegen. Kurze Infos zum Os: Das Os war eine Heidelandschaft, also ein Magerstandort. Jedoch wurde dieses Aufgeforstet und somit entstand eine Humusschicht. Jedoch sollte die einzigartige Landschaft der Heide erhalten bleiben. Daher unser Auftrag: Fällen. Wie gesagt so getan. Also haben wir am Montag angefangen die Heidefläche von Bäumen zu befreien. Die nächste gute Möglichkeit weitere Praxis an der Kettensäge zu erlangen. Jedoch hieß dies auch Holz auf den Anhänger schleppen und abtransportieren und der Reisig wurde komplett verbrannt. Diese Möglichkeit haben wir dann auch direkt ausgenutzt um lecker Würstle zu grillen.

Diese Arbeiten haben sich aber auch immer lang in den Abend gezogen so das wir meist nicht vor 18 Uhr zu hause waren. Aber so eine Wurst am Mittag lässt die Arbeitsmoral schnell wieder steigen so das es doch wieder eine Menge Spaß gemacht hat 😉

Jetzt muss am Montag nur noch die „Baustelle“ sauber gemacht werden und das letzte Buschwerk verbrannt werden….

Am 6.2. fing endlich unsere Schulung für die Kettensäge bei Volker an. Nach dem ersten Tag Theorie ging es auch direkt in den Wald, wo wir in Praxis direkt Bäume gefällt und aufgearbeitet haben, d.h. Fällen, entasten und zum Schluss noch mit dem Spalthammer ausgetobt und gespalten. Es war nur arschkalt. Zum Glück haben wir in den Pausen ein Lagerfeuer gemacht. Am Freitag hatte ich dann Geburtstag, was ich mit Lena, Valerie und Merle (FöJ’ler hier aus der Gegend) in NABU-Vogelwärtehütte in ner kleinen Runde gefeiert habe. Dort haben wir dann nen nettes Wochenende verbracht auch wenns ein bissle kalt war .

Nach der Lehrreichen Woche sind wir am Montag nach Langballig gefahren. Dort haben wir bis gestern einen Viehübergang gebaut. So konnt ich direkt die Kettensäge in die Hand nehmen und haufenweise Bäume fällen 😀 Die haben wir dann mit einer Seilwinde an Ort und Stelle gezogen, um sie dann als Viehbrücke über das Flüsschen zu legen. Im Foto könnt ihr sehen wie sie dann am Ende aussah. Damit waren wir dann auch die ganze Woche beschäftigt. Jetzt muss nur noch ein Deichfließ drüber gelegt werden und mit Erde bedeckt werden. Aber das machen wir mal zwischen durch…..

Endlich gibt es Schnee auf der Birk. Ein netter Anblick, wenn man Schnee und Meer gleichzeitig sieht und besonders weil die Sonne schien. Also sind wir mit dem Pickup auf die Birk gefahren und direkt mal am großen Noor stecken geblieben. Dort lag wegen den Verwehungen der Schnee ca. 60cm hoch. Nach dem wir uns wieder frei geschaufelt haben konnten wir anfangen an der Orchideenwiese eine Schneiße frei zu schneiden um diese für die Beweidung einzuzäunen. Dann kam Stefan: der 2. Pickup steckte fest. Also wieder zurück und wieder frei schaufeln. Dann ging es doch zügig weiter. Die nächsten Tage werden wir dort jedoch noch einiges zu tun haben.

Die FÖJler

Letzte Woche war Seminar in Klöndeel bei Schleswig. Thema war dieses Mal Ernährung und Konsum. Dazu haben wir versucht in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft einen Einblick zu bekommen. Dienstag ging es dazu erstmal nach Haithabu wo wir eine geführte Zeitreise zu den Wikinger unternahmen. Am nächsten Morgen drittelte sich die Gruppe, ich fuhr zu dem Wisentpark nach Kropp. Dort haben wir einen ganz Interessanten Einblick in den Artenschutz und in die ökologische Tierhaltung bekommen. Gekrönt wurde der Tag dann durch eine Runde Bogenschießen, während andere sich mit Körbe flechten und kochen vergnügt haben. Am Donnerstag ging es viel zu früh aus den Betten da wir eine Führung in der Großküche des Schleswiger Krankhaus unternahmen. Daher mussten wir bei herrlichem Wetter 2 Stunden bis nach Schleswig laufen. Der Abend klang aber dann gemütlich am Lagerfeuer aus. Leider war am nächsten Tag wieder Schluss und es ging zurück auf die Birk. Alles in allem war es wieder eine spaßige Woche unter Gleichgesinnten, die auch eine Menge Gesprächsstoff bot.

Die FÖJler

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