Knickschutz und Straßenrandgrün besitzen für den NABU einen hohen Stellenwert

Knick

Auf den Stock gesetzter Knick. Foto: Reinhard Kraasch

Schleswig-Holsteins wird von einem insgesamt rund 45.000 km (!) langen Knicksystem durchzogen. Wie es die andere Bezeichnung „Wallhecke“ zutreffend ausdrückt, besteht ein typischer Knick aus einem ungefähr 0,8 – 1 Meter hohen Erdwall, dessen abgeflachte Oberseite dicht mit strauchartig wachsenden Gehölzen bestanden ist.

Wichtig ist ihre ökologische Bedeutung als Lebensraum für zahlreiche Arten. So wird die Zahl der die Knicks bewohnenden Tierarten Schleswig-Holsteins auf ungefähr 7.000 geschätzt; davon können auf nur einen Kilometer einer Wallhecke etwa 1.600 – 1.800 Arten leben. Zudem stellen die Knicks in manchen intensiv landwirtschaftlich genutzten Gegenden mit die einzige noch verbliebene naturnahe Substanz dar.

Obwohl Knick zu den gesetzlich geschützten Biotopen gehören, nimmt ihre Zerstörung zu.

 

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