Beweidung

Die extensive Beweidung mit Rindern, manchmal auch mit Pferden und Schafen, wird als die wohl effektivste Pflegemaßnahme für größere Naturschutzflächen anerkannt.

Koniks

Beweidung halboffener Landschaft auf der Geltinger Birk. Foto: G. Herchet

Ziel ist in den meisten Fällen die Entwicklung halboffener Landschaftsbereiche, deren von Büschen und Bäumen, Feuchtgebieten und oftmals auch Trockenflächen durchsetzte Gras- und Staudenfluren in ihrer Strukturvielfalt einer großen Zahl an Pflanzen- und Tierarten Lebensraum bieten. Die Extensivbeweidung dient jedoch nicht nur dem Naturschutz. Sie bindet die Landwirtschaft mit ein und gibt dieser selbst für anderweitig ökonomisch und ökologisch nicht tragfähig zu bewirtschaftende Flächen eine Perspektive. Wie bei fast allen landwirtschaftlichen Segmenten ist auch sie auf Agrarbeihilfen aus dem EU-Haushalt angewiesen. Und genau diese werden ihr jetzt von der staatlichen Landwirtschaftsverwaltung streitig gemacht.
Einen ausführlichen Artikel zu dem Thema lesen Sie beim NABU Schleswig-Holstein

Endlich gibt es Schnee auf der Birk. Ein netter Anblick, wenn man Schnee und Meer gleichzeitig sieht und besonders weil die Sonne schien. Also sind wir mit dem Pickup auf die Birk gefahren und direkt mal am großen Noor stecken geblieben. Dort lag wegen den Verwehungen der Schnee ca. 60cm hoch. Nach dem wir uns wieder frei geschaufelt haben konnten wir anfangen an der Orchideenwiese eine Schneiße frei zu schneiden um diese für die Beweidung einzuzäunen. Dann kam Stefan: der 2. Pickup steckte fest. Also wieder zurück und wieder frei schaufeln. Dann ging es doch zügig weiter. Die nächsten Tage werden wir dort jedoch noch einiges zu tun haben.

Die FÖJler

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