Wald

Zählzeitraum: 06:20 – 12:00

Wetter: Wind der Stärke 4 bft aus NW, Wolkenbedeckungsgrad 3/8, Ø-Temperatur 4 ℃

Zähler: Michael Fischer, Daniela Vollmers

Graugans 2
Türkentaube 2
Saatkrähe 1
Gans spec. 2
Feldlerche 19
Rabenkrähe 12
Weißwangengans 175
Wiesenpieper 29
Star 384
Ringelgans 2
Strandpieper 3
Haussperling 1
Brandente 2
Gebirgstelze 2
Feldsperling 2
Mittelsäger 67
Bachstelze 50
Buchfink 2161
Sperber 24
Heckenbraunelle 70
Bergfink 24
Mäusebussard 7
Amsel 4
Fink spec. 2
Merlin 1
Wacholderdrossel 160
Grünling 40
Großer Brachvogel 1
Singdrossel 12
Stieglitz 11
Lachmöwe 250
Zilpzalp 3
Erlenzeisig 2
Sturmmöwe 487
Wintergoldhähnchen 1
Bluthänfling 212
Silbermöwe 5
Blaumeise 2
Fichtenkreuzschnabel 3
Mantelmöwe 3
Kohlmeise 6
Gimpel 3
Hohltaube 3
Elster 1
Goldammer 5
Ringeltaube 1025
Dohle 192
Rohrammer 158

Gesamt: 5647 Exemplare, 48 Arten,

5:40 Stunden

Anwesend: Schwarzhalstaucher 2, Wanderfalke 2, Waldwasserläufer 1

Fett = Bemerkenswerte Beobachtung (seltene oder wenig häufige Art oder hohe Anzahl)

Den Warnungen und Empfehlungen des NABU-Ostangeln zum Trotz, will die Gemeinde an ihren Plänen für Wackerballig festhalten. Die Versiegelungen an Land- und Wasserseite gehen weiter.

Besonders die Wasserhäuser liegen dem NABU auf der Seele, denn sie stören das Ökosystem erheblich, wie man in der Stellungnahme der Ortsgruppe nachlesen konnte.

Des weiteren wird die schöne Aussicht auf die Förde mit der dänischen Landseite demnächst fehlen.

Zum aktuellen Stand liest man in der SHZ vom 9. April 2014.

Zeitungsausschnitt

SHZ Artikel vom 9. April 2014

 

 

Pressemeldung der SHZ vom 30.3.14

SHZ vom 30.3.14

Die Landesvertreterversammlung des NABU Schleswig-Holstein bestätigte seinen Vorstand mit Hermann Schultz als Vorsitzendem im Amt.
Umweltminister Habeck stellte sich der Kritik der Naturschützer zum Thema Stellnetze. Hier schlug ihm größtes Unverständnis zu den freiwilligen Vereinbarungen mit der Fischerei entgegen.
Habeck gab allerdings auch ein Resumee von Fortschritten für den Naturschutz und für die Zukunft kündigte er ein neues Naturschutzgesetz für das Land an. Verankert werden soll u.a. auch, dass künftig 10 Prozent der Landesforsten als Naturwald ausgewiesen werden.
Presse: SHZ vom 30.3.2014

Endlich Grillwetter! Aber bitte dabei auch an den Klimaschutz denken!
Jedes Jahr landen etwa 300.000 Tonnen Holzkohle auf Deutschlands Grills. Leider ahnen die meisten Grillfans nicht, dass sie Tropenholz verfeuern, denn auf den Verpackungen ist nicht gekennzeichnet, woher das Holz stammt. Doch knapp zwei Drittel der benötigten Holzmenge stammt aus südamerikanischen Tropenwäldern, aus Argentinien, Paraguay und Bolivien. Da Tropenwälder jedoch unerlässlich für den Schutz des Weltklimas und den weltweiten Artenbestand sind, ist jeder Einschlag für Grillkohle ein schwerer Schlag für den globalen Klimaschutz. Das heißt jedoch nicht, dass umweltbewusste Konsumenten auf das „Kochen“ im Freien verzichten müssen, denn mittlerweile gibt es klimaschonende Kohlevarianten, beispielsweise aus Olivenkernen.

Die Firma OlioBric stellt Briketts aus den Abfällen der Olivenölpressung, aus Kernen, Schalen und Fruchtfleischresten, dem sogenannten Oliventrester, her. In Griechenland ist die Heizkraft der Rückstände seit Langem bekannt, dort werden sie unter anderem zu Brennstoff für Pelletöfen verarbeitet. In Deutschland bietet das Verfahren nun eine umweltfreundliche Heiz- und Grill-Alternative, denn die Briketts werden nicht nur nachhaltig, sondern auch müllvermeidend produziert. Auch für den Spaß am Grillen bringen die Olivenkernbriketts einige Vorteile mit: Sie zünden sehr schnell, brennen länger als herkömmliche Holzkohle und entwickeln weniger Rauch und Funkenflug – sie sind daher auch besonders geeignet für das Grillen auf Terrasse und Balkon.

Auf dem deutschen Markt sind die OlioBric Briketts unter anderem in OBI-Baumärkten für 7,99 Euro je Drei-Kilo-Sack erhältlich. Mit jedem verkauften Sack geht außerdem ein fester Betrag an den NABU, als Unterstützung für seine Natur- und Umweltschutzprojekte.

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